Modul

Buchhaltung

Doppelte Buchführung nach deutschem Recht: SKR03 oder SKR04, Festschreibung, UStVA aus dem Journal, Buchungsstapel für DATEV. Für Betriebe, die selbst buchen und den Abschluss beim Steuerberater machen.

Sehen statt lesen

Aufgenommen im laufenden Programm, mit echten Daten — keine Animation.

Journal und KontenrahmenGebucht wird dort, wo die Rechnungen entstehen: Soll und Haben je Zeile, 66 Konten schon hinterlegt.
Vom Beleg zur BuchungBeleg fotografieren, die KI liest die Daten; die Rechnungen im Programm werden mit einem Klick verbucht.
Auswertungen, offene Posten, VorschauWelche Auswertung das amtliche Dokument ist, hängt vom Verfahren ab — und die Maske sagt es.
USt, Abschluss, Bank, MahnungenEin geschlossener Zeitraum wird nicht mehr heimlich korrigiert, und die Mahnungen entstehen aus den überfälligen Rechnungen.

Was das Modul rechnet

Kontenrahmen SKR03, SKR04 oder IT

Der Kontenrahmen kommt aus einer Vorlage: SKR03, SKR04 oder der italienische Standard.

Konten, die schon da sind, bleiben unangetastet, die Vorlage ergänzt nur das Fehlende.

Bei den beiden deutschen Rahmen werden die Steuerschlüssel gleich mitgesät.

Festschreibung nach §146 AO

Beim Buchen vergibt die Datenbank eine fortlaufende Buchungsnummer je Mandant, ohne Lücke.

Danach sind Kopf und Zeilen unveränderlich: kein Ändern, kein Löschen, nur Storno.

Das hält die Datenbank fest, nicht die Oberfläche.

UStVA aus dem Journal

Die Kennzahlen des BMF-Vordrucks 2026 werden aus den Steuerkonten hergeleitet: Kz 81/86/48, 41/43/60, 84/85, 46/47, 89/93, die Vorsteuer geteilt in Kz 66/67/61 und die Zahllast in Kz 83.

Welche Kennzahl zu welchem Steuerschlüssel gehört, steht in den Stammdaten, nicht im Programm.

Ist-Versteuerung §20 und Reverse Charge §13b

Auf der Ausgangsseite rechnet §20 UStG nach vereinnahmten Entgelten: Anzahlungen anteilig, Überzahlungen bei hundert Prozent gekappt, eine Berichtigung nach §17 als Minus in der richtigen Periode.

Reverse Charge nach §13b läuft über zwei Gegenzeilen ohne Zahlungswirkung, Abs. 1 (Kz 46/47) getrennt von Abs. 2 (Kz 84/85), die Leistendenseite in Kz 60.

DATEV-Export, Buchungsstapel EXTF

CSV der Formatkategorie 21 in Version 700

  • CP1252
  • Semikolon
  • Dezimalkomma
  • CRLF

Berater- und Mandantennummer und die Sachkontenlänge kommen aus Ihren Einstellungen, und auch Splitbuchungen tragen ein Gegenkonto, sonst weist der Import sie ab.

Abschluss: EÜR, GuV, Bilanz

GuV nach §275 HGB im Gesamtkostenverfahren, Bilanz nach §266 HGB, Anlage EÜR als Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben, als PDF auf Ihrem Briefpapier.

Das Modul sagt dazu, welche der drei Aufstellungen bei Ihrem Regime die amtliche ist und welche daneben nur zur Ansicht steht.

Die Grenzen nach §19 UStG, 25.000 Euro im Vorjahr und 100.000 Euro im laufenden Jahr, laufen mit, mit Hinweis ab achtzig Prozent.

Buchungen aus den anderen Modulen

Ausgangsrechnung, Bestellung und Eingangsrechnung, Lohnabrechnung, Miete und fünf Fuhrpark-Positionen (Kraftstoff, Wartung, Versicherung, Kosten und Bußgeld) schreiben ihren Entwurf selbst, über Soll- und Habenkonten, die Sie je Mandant hinterlegen.

Die Umsatzsteuer wird je Satz herausgerechnet, eine Sperre hält Doppelbuchungen draußen.

Bank: CSV, PSD2, Zuordnung

Kontoauszüge werden als CSV eingelesen, mit deutschen Spaltenköpfen (Buchungstag, Betrag, Verwendungszweck) und deutschem Zahlenformat.

Wer die Bank direkt anbinden will, geht über Open Banking nach PSD2 mit GoCardless; die Zuordnung zu den offenen Posten kommt als Vorschlag.

Der Buchungssatz aus einem Satz

Sie schreiben in einem Satz, was passiert ist, und bekommen den fertigen Buchungssatz zurück: Soll, Haben, Steuer, Datum.

Die KI wählt ausschließlich aus Ihrem eigenen Kontenrahmen und sieht dazu die letzten fünfzehn gebuchten Vorgänge, damit derselbe Fall zweimal gleich gebucht wird.

Was zurückkommt, ist ein Entwurf: gebucht wird von Hand, und erst mit dem Buchen greift die Festschreibung nach §146 AO.

Beleg fotografieren, Buchung vorschlagen lassen

Foto oder PDF hochladen

  • die Texterkennung arbeitet in vier Sprachen
  • und daraus liest die KI Datum
  • Lieferant
  • Betrag
  • Steuerbetrag
  • Steuersatz
  • Währung
  • Belegnummer
  • die einzelnen Positionen

Dazu kommt der Vorschlag für die Konten, wieder nur aus Ihrem Kontenrahmen.

Sie prüfen und bestätigen, und der Beleg bleibt beim Buchungssatz.

Was nicht stimmt, wird gemeldet

Doppelte Buchungen mit gleichem Datum, gleichem Betrag und gleichem Text, Beträge, die aus der Reihe fallen, offene Zahlungen und Buchungen ohne Steuerschlüssel.

Die Meldung kommt in der Sprache Ihres Unternehmens, nicht in der des Programms.

Beim Kontoauszug sagt die KI außerdem, welche Zahlung zu welcher Buchungszeile gehört; zugeordnet wird von Ihnen.

Zahlungserinnerung, zweite und letzte Mahnung

Drei Stufen mit fertigen Texten auf Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch, verschickt aus der Liste der offenen Posten.

Jeder Versand steht im Protokoll: wann, an wen, welche Stufe.

Die Fälligkeitsliste zeigt vorher, was seit 30, 60 oder 90 Tagen aussteht.

Liquiditätsvorschau und Budget gegen Ist

Die Vorschau läuft über 30 bis 365 Tage und beginnt beim Kontostand, nicht bei den offenen Forderungen: sonst sieht ein Betrieb Geld, das noch niemand überwiesen hat.

Liegen mindestens drei Monate Kontoauszug vor, rechnet sie mit den echten Zahlungen, sonst mit Erlösen und Aufwendungen, und sie schreibt dazu, welche der beiden Grundlagen sie benutzt hat.

Daneben Budget gegen Ist, Konto für Konto.

Der Ablauf, Schritt für Schritt

  1. Kontenrahmen wählen, SKR03, SKR04 oder den italienischen Standard, und die Vorlage einspielen.
  2. Konten zuordnen: je Mandant hinterlegen Sie Soll- und Habenkonto für Verkauf, Lohn, Miete und die fünf Fuhrpark-Positionen. Ab da schreiben sich die Entwürfe selbst.
  3. Kontoauszug einlesen, per CSV oder über die Bankanbindung, und die Zahlungen den offenen Posten zuordnen.
  4. Entwürfe prüfen und buchen. Mit dem Buchen kommt die Buchungsnummer, danach korrigiert nur noch ein Storno.
  5. Zum Monatsende die UStVA rechnen und die Datei herunterladen, zum Jahresende die EÜR oder GuV und Bilanz.
  6. Den Buchungsstapel als DATEV-Datei an den Steuerberater geben.

Häufige Fragen

Kann mein Steuerberater die Buchungen übernehmen?

Ja, über den Buchungsstapel. Der Export ist eine EXTF-Datei, Formatkategorie 21, Version 700, CP1252 mit Semikolon und Dezimalkomma. Berater- und Mandantennummer und die Sachkontenlänge stellen Sie einmal ein, und Splitbuchungen tragen ein Gegenkonto, worauf der Import besteht.

Ich mache eine EÜR, keine Bilanz. Passt das?

Ja. Nach Regime und Kontenrahmen sagt das Modul, welche Aufstellung bei Ihnen die amtliche ist, EÜR nach §4 Abs. 3 EStG oder GuV und Bilanz, und welche daneben nur zur Ansicht steht. Die Grenzen nach §141 AO meldet es als Stand, nicht als Aufforderung; Freiberufler nach §18 EStG bleiben davon ausgenommen.

Die anderen Module